Start10. April 2006

10. April 2006

Der Rücktritt von Matthias Platzeck

Es gibt Situationen, auf die könnte man gut verzichten. Auf der Rückfahrt von ein paar Tagen Urlaub auf Spieckeroog (sehr schön!) habe ich im Autoradio die Nachricht vom Rücktritt Matthias Platzecks als SPD-Vorsitzender gehört. Jammerschade!

Ich habe Mathias Platzeck vor ein paar Wochen während eines Kongresses ein wenig kennen gelernt. Er ist - im wahrsten Sinne des Wortes - ein sehr angenehmer Zeit-Genosse. Ruhig, freundlich und gelassen, ganz ohne Platzhirsch-Gebaren. Und gleichzeitig absolut überzeugend in seinen politischen Aussagen.

Wahrscheinlich passt es zu einem solchen Charakter, einen Warnschuss in Sachen Gesundheit ernst zu nehmen und es nicht auf einen irreperablen Schaden ankommen zu lassen. Mir imponiert diese Konsequenz - Politik ist wirklich nicht alles. Und ich bin mir sicher, dass die SPD an Matthias Platzeck noch viel Freude haben wird.

Kurt Beck als Nachfolger ist ganz sicher die Lösung, die sich aufdrängt. Wer es schafft, in Rheinland-Pfalz eine absolute SPD-Mehrheit zu erzielen, der kann etwas. Für ihn und die SPD ist zu hoffen, dass damit eine Phase der Kontinuität an der Parteispitze eingeleitet wird. Das hat seine Vorteile, wie die Hannoveraner wissen ...


 

 
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