Alte Bekannte

 

Vor mir liegt die erste Arbeitswoche, hinter mir liegen schöne zehn Tage Winterschlaf. Wobei ich mein Weihnachtsfrei nicht etwa überwiegend in der Horizontalen zugebracht, sondern vor allem auch dazu genutzt habe, alte Bekanntschaften wieder aufzufrischen. Alte Bekannte meint dabei natürlich in erster Linie Freunde, aber auch Filme und Musik, die ich lange nicht mehr gesehen oder gehört habe. Hier ist ein Best of:

Alte Freunde ...

... treffe ich zwischen den Tagen eigentlich jedes Jahr und das auch nicht erst seit kurzem. Das älteste Ritual dieser Art ist jetzt wohl vierzig Jahre alt, der harte Kern des damaligen Jugendkellers der St. Elisabeth Gemeinde in Hannover traf sich spät am Heiligabend in der Kneipe und war heilfroh, dem Elternhaus entronnen zu sein. Diese Treffen haben wir durchgehalten, seit unvordenklichen Zeiten inzwischen allerdings am Abend des zweiten Weihnachtstages. Die eigenen Kinder sind mittlerweile längst aus dem Haus und hatten selbstverständlich auch nie Grund zur Klage. Für mich gehört diese Runde zu Weihnachten genauso dazu wie die Bescherung.

Alte Filme ...

… gibt´s in dieser Zeit auch immer reichlich. In diesem Jahr auf ARTE zum Beispiel einen meiner ultimativen Lieblingsfilme "Ein Fisch namens Wanda". Großartig! Ebenso zu nennen am Heiligabend Loriots "Weihnachten bei Hoppenstedts" - das gucken wir zuhause jedes Jahr und es gibt erstaunlicherweise immer wieder neue Details, die bis dahin unbeachtet geblieben sind. Nicht alt, sondern ganz neu ist dagegen Star Wars VII. Ich war zwischendurch etliche Episoden ausgestiegen, "Das Erwachen der Macht" mit 3 D - Effekten ist aber jeden Cent wert. Stichwort alte Bekannte : Prinzessin Leia und Han Solo sind  ehrlich gesagt auch nicht jünger geworden.

Alte Musik ...

... darf natürlich auch nicht fehlen. Wie aufmerksame Leserinnen und Leser dieser Kolumne wissen, steht seit einigen Monaten wieder meine alte Musikanlage in unserem Keller. Die dazugehörige Sammlung ist jetzt endlich gründlich überhört worden. Besonders gut: Der Live-Mitschnitt des Konzerts "No Nukes" (1979), Wolfgang Ambros "Wie im Schlaf" (Bob Dylan auf österreichisch vom allerfeinsten) oder Reggae von Jimmy Cliff, um nur einige Beispiele zu nennen.

Langer Rede, kurzer Sinn - ich habe mich prima erholt. Jetzt kann es auch gerne wieder richtig losgehen: Am Montag und Dienstag mit einer Jahresauftaktklausur der Landesregierung, am Mittwoch mit dem traditionellen Epiphanias-Empfang der evangelischen Kirche in Kloster Loccum, am Donnerstag mit der Premierenveranstaltung des Integrationsbündnisses "Niedersachsen packt an". So soll es sein.

 

 


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